Seit ein paar Wochen gibt es in Deutschland 168 neue Menschen an Schulen: Anti-Mobbing-Profis, die Projekte umsetzen und vor allem religiöse und antisemitische Konflikte angehen sollen.

Beschimpfungen wie „Du Jude“, „Du Moslem“ oder „Du Homo“ sollen besprochen und aufgearbeitet werden; Karten, auf denen Israel ausgekratzt wurde, sollen nicht totgeschwiegen werden. Auch das Meldesystem für Mobbing-Fälle an Schulen soll optimiert werden: „Es gibt Schulleiterinnen und Schulleiter, die jeden Fall ans Schulamt, an die Schulaufsicht oder ans Jugendamt melden. Wenn Schulen konsequent sind, führt es aber dazu, dass sie in der Gewalt-Statistik ganz oben stehen und deswegen Imageprobleme bekommen – obwohl gerade sie es sind, die vorbildlich damit umgehen“, sagt die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, deren Projekt ein 20 Millionen Euro schwerer Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus ist. Mehr Infos zum Anti-Mobbing-Programm gibt es hier.