In den letzten Wochen haben wir immer wieder über den Digitalpakt berichtet. Den Gedanken dahinter kurz zusammengefasst: Die Länder sollen Geld bekommen und davon Technik kaufen.

Bildungsprobleme sollten sich dann im Cyberspace auflösen. Selten wird in der Debatte jedoch gefragt, was der Digitalisierungswahn(sinn) an sich eigentlich bringt. „Nicht viel“, sagen John Hattie und sein Kollege Klaus Zierer, die ihre Metaanalysen auch darauf hin betrachtet haben. Zwar können in einigen Bereichen positive Effekte beobachtet werden (etwa im Fremdsprachenunterricht oder im „Flipped Classroom“-Konzept), im Allgemeinen bleiben die Erwartungen aber weit hinter dem zurück, was man sich von der Digitalisierung der Schulen erhofft. Hatties Tenor lautet deshalb auch in diesem Bereich weiterhin: Auf die Lehrer*innen kommt es an – nicht auf die Technik.

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