Mobbing gehört an vielen Schulen zum Alltag. Vom Beschimpfen bis zum Schlagen ist alles dabei – und bereits die Hälfte aller Jugendlichen hat irgendeine Art des Mobbings bereits erlebt.

Deshalb ist Mobbing auch in der Bildungspolitik immer mal wieder im Gespräch. Als Letztes machte Familienministerin Giffey dazu Schlagzeilen, als sie 200 speziell gegen religiöses Mobbing geschulte Sozialarbeiter an 175 Schulen im ganzen Land entsandte. Nun meldet sich die Hamburger FDP zu dem Thema und fordert die Erfassung aller Mobbingfälle an Schulen. Registriert wird (nicht nur) in Hamburg nämlich nur sogenannte „Gewaltkriminalität“, also Straftaten wie Erpressung, gefährliche Körperverletzung oder Sexualdelikte. Andere Vorfälle werden in den meisten Fällen lediglich schulintern dokumentiert. Hamburg Nachbar Schleswig-Holstein ist da schon einige Schritte weiter: Dort müssen die Schulen alle Fälle von Gewalt und Mobbing melden.

Materialien und Literatur zum Thema Gewalt- und Mobbing-Prävention gibt es übrigens eine Menge. Ein Beispiel wäre die Linksammlung vom Deutschen Bildungsserver, die neben Prävention von Gewalt, Mobbing und Cybermobbing auch Themen wie Mediation umfasst.

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